MEINE REISE

Informationen zur Reise
Die Reiseroute

Die Stationen meiner Reise:
Ankunft in Reykjavik
Reykjavik und Fahrt zum Borgarfjörður
Fahrt zum Vulkan Snæfellsjökull
Fahrt zum Skagafjörður
Fahrt zum See Mývatn
Am See Mývatn
Akureyri und Inlandsflug nach Reykjavik
Reykjavik und der Golden Circle
Rückflug nach Deutschland

Alle Informationen zur Rundreise Island - Lichtspiel am nordischen Himmel finden Sie hier beim Reiseveranstalter Kopp & Spangler aus Rottenburg.

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REISEBERICHT ISLAND
Tag 2 - Sa 14.10.2017 - Reykjavik und Fahrt zum Borgarfjörður

Ich habe nach dem Frühstück noch viel Zeit um Reykjavik zu erkunden.

Die strahlend weiße Hallgrimskirche auf einem Hügel ist das größte Kirchengebäude Islands und eines der Wahrzeichen der Hauptstadt. Eingeweit wurde das nach dem Pfarrer und Dichter Hallgrimur Petursson (1614 - 1674) benannte Gotteshaus zu den 200-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt im Jahre 1986.

Vom ca. 70 Meter hohen Kirchturm hat man einen guten Blick über die Stadt.

Und weiter geht es durch die Straßen der Stadt.

Ich werde Mittag vom Hotel abgeholt und treffe die Gruppe und unseren Reiseleiter Götz Dietrich Knosp am Flughafen Keflavik.

Wir fahren in das Gebiet des Borgarfjörður, das als die Heimat der isländischen Sagas gilt. Hier erfahren wir im multimedial eingerichteten Landnahmezentrum in Borgarnes die Hintergründe der Besiedlung Islands.

Irgendwie hat sich während der Fahrt keine Fotopause ergeben und das Kennenlernen der anderen Teilnehmer stand dann doch im Vordergrund.

Zur Einstimmung auf das Kommende gibt es jetzt den deutschen Text eines bekannten isländischen Folksongs. Á Sprengisandi (deutsch Auf dem Sprengisandur) ist ein isländisches Gedicht von Grímur Thomsen (1820–1896) aus dem Jahre 1861, das in der Vertonung durch Sigvaldi Kaldalóns den Status eines Volkslieds erlangt hat. Diese Übersetzung stammt von einem isländischen Bekannten unseres Reiseleiters. Auf Wikipedia findet man eine andere Übersetzung. Und hier das Lied in der Version von Ólafur Þórðarson zum Anhören.

Á Sprengisandi

Wir reiten, reiten, jagen über Sande,
die Sonne senkt sich hinter’m Anarfell
Hier durch’s Odland streifen böse Geister
sieh die Schatten auf dem Gletschereis.
Gott der Herr geleite meine Pferde
schwer wird heute noch der letzte Ritt.

Horch, Horch, Schleichen dort nicht Füchse
ihre Rachen netzen sie mit Blut,
oder aber jemand hat gerufen
dunkel klingt der rauhe Männerton
Vogelfreie Diebe in der Lavawüste
treiben ihre Schafe ins Versteck.

Wir reiten, reiten, jagen über Sande,
Abendrote auf der Herðubreið.
Die Elfenherrin zäumt bereits ihr Reittier,
ungestraft kreuzt keiner ihren Weg.
Meinen besten Reithengst würd’ ich geben,
wär’ ich doch schon bald in Kiðagil.