UNSERE REISE

Informationen zur Reise
Die Reiseroute

Die Stationen unserer Reise:
Ulaan Baatar
Kloster Amarbajasgalant
1. Tag Vulkan Uran Togoo
2. Tag Vulkan Uran Togoo
1. Tag Ogji Nuur See
2. Tag Ogji Nuur See
Kloster Erdene Zuu
Heiße Quelle von Tsenkher
Tuvkhun Kloster
Orkhon Wasserfall
In der Steppe
Klosterruine Ongij
Rotes Kliff von Bayanzag
Sanddüne Khongoryn Els
1. Tag Geierschlucht
2. Tag Geierschlucht
Weiße Stupa
Große Erdmuttersteine
1. Tag Ulaan Baatar
2. Tag Ulaan Baatar

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REISEBERICHT MONGOLEI
Tag 12 - Di 21.06.2011 - Fahrt zur Klosterruine Ongij

Als wir am Morgen unsere Köpfe aus dem Zelt stecken bedeckt dichter Nebel das Land. Es ist kalt und feucht, der warme Kaffee tut gut.
Ohne es zu bemerken, haben wir in direkter Nachbarschaft zu einem Kranichpaar übernachtet. Während wir frühstücken, wandern die Kraniche auf der Suche nach Nahrung umher.

Wir brechen auf und fahren 182 km durch die Weiten der mongolischen Steppe in Richtung der Klosterruinen von Ongij. Am Mittag stoppen wir in Aimagzentrum Sayhan-Ovoo und kaufen ein. Ich nutze die Zeit zum Fotografieren. Da es erst ab 14:00 Uhr wieder Strom geben soll, können wir nicht Tanken und müssen warten.

Da es kein Restaurant gibt, überbrücken wir die Zeit mit einem Mittagessen bei einer Nomadenfamilie. Wir sitzen zusammen in der Jurte, trinken schwarzen Tee und uns werden bis zum Rand gefüllte Schalen mit Nudeln, Kohl sowie Fleisch mit ein paar Kartoffelstücken darin gereicht. Als Nachtisch gibt es getrockneten Jogurt. Eine feste braune Masse, die sehr sauer schmeckt. Zum Abschluss zeigen uns die Nomaden Bilder von sich und der Umgebung. Wir haben im Gegenzug ein kleines Hamburg-Bilderheft dabei. Sie schauen sich die Bilder lange und sehr interessiert an. Ob sie unsere Welt jemals besuchen können, ist sehr ungewiss.

Am späten Nachmittag erreichen wir das Ger-Camp bei den Klosterruinen von Ongij. Das Duschen nach vier Tagen tut richtig gut. Das Ger-Camp ist an Luxus nicht zu überbieten und nach der Zeit in der freien Steppe im Zelt derart ungewohnt, dass wir uns nicht wirklich wohl fühlen.

Muujgii nutzt die Zeit, um die Hinterachse seines Jeeps auszubauen und zu zerlegen. Irgendwas darin ist defekt, denn die mahlenden Geräusche sind immer deutlicher zu hören.

Petra und ich erkunden vor dem Abendessen die nähere Umgebung. Ein Besuch der Klosterruine steht für den nächsten Tag auf dem Programm. Bis zum Abendessen hat Muujgii es geschafft die Hinterachse wieder zusammen zu setzten und der Jeep ist wieder fahrbereit. Aber im nächsten Aimagzentrum muss er Ersatzteile kaufen.

In der Nacht haben wir einen sternenklaren Himmel und ich sehe zum ersten Mal die Milchstraße in der Mongolei.