UNSERE REISE

Informationen zur Reise
Die Reiseroute

Die Stationen unserer Reise:
Ulaan Baatar
Kloster Amarbajasgalant
1. Tag Vulkan Uran Togoo
2. Tag Vulkan Uran Togoo
1. Tag Ogji Nuur See
2. Tag Ogji Nuur See
Kloster Erdene Zuu
Heiße Quelle von Tsenkher
Tuvkhun Kloster
Orkhon Wasserfall
In der Steppe
Klosterruine Ongij
Rotes Kliff von Bayanzag
Sanddüne Khongoryn Els
1. Tag Geierschlucht
2. Tag Geierschlucht
Weiße Stupa
Große Erdmuttersteine
1. Tag Ulaan Baatar
2. Tag Ulaan Baatar

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REISEBERICHT MONGOLEI
Tag 13 - Mi 22.06.2011 - Fahrt zum Saxaulwald und zum Roten Kliff von Bayanzag

Nach dem Frühstück reinigt Muujgii den Jeep von innen und außen. Während dessen gehen wir den kleinen Fußweg zum Kloster und besichtigen die Klosterruinen von Ongij. Diese Klosteranlage gehörte mit zu den größten Klöstern in der Mongolei. Damals lebten hier bis zu 10.000 Mönche.

Das Kloster wurde nach der Besetzung der Mongolei von den Russen zerstört und die darin lebenden Mönche umgebracht. Das Leid und die Zerstörung strahlt dieser Ort noch heute aus. In dem wieder aufgebauten Tempel überkam mich eine unendliche Traurigkeit und Tränen standen mir in den Augen. Petra ging es ähnlich und sie war auch von der Buddhastatue im Tempel sehr angetan. Es gibt auch ein kleines Museum, das Gegenstände zeigt, die während der Ausgrabungsarbeiten gefunden wurden.

Muujgii holte uns mit einem komplett blank geputzten Jeep am Kloster ab und es geht 158 km durch die Wüste Gobi nach Bayanzag.

In der Steinwüste weht ein sehr starker und heißer Wind. Am Horizont sehen wir seltsam anmutende Luftspiegelungen. In der Wüste treffen wir noch zwei Frauen aus dem Ger-Camp bei Ongij wieder. Sie legen die Strecke bis Bayanzag auf Kamelen zurück.

Am frühen Nachmittag erreichten wir die größten Saxaulwälder der Mongolei. Der Saxaulbaum ist ein sehr langsam wachsender Baum mit extrem hartem Holz und ist optimal an das Klima der Gobi angepasst. Er kann mehrere Hundert Jahre alt werden. Nur an wenigen anderen Stellen in der Gobi entwickelte sich ein ganzer Trockenwald dieser bis 4 m hohen Wüstenpflanzen, die nur in Zentralasien vorkommen. Petra und erkunden die Gegend und sofort sind zwei Jungen auf einem Motorrad da und bieten uns ihre selbst produzierten Souvenirs an. Wir kaufen ein Kamel und vier Schafknöchel in einem Filzsack.

Danach gibt es ein kurzes Mittagessen und wir fahren weiter zum Roten Kliff von Bayanzag. Hier wurden 1922 spektakuläre Dinosaurierfossilien entdeckt und die Mongolei gilt heute als Region mit den besten Dinosaurierfundstellen weltweit.

Da der Sturm nicht nachlässt, mieten wir eine Jurte von den Nomaden. Sie räumen ihre wichtigsten persönlichen Dinge aus und wir ziehen ein. Es ist erholsam und gemütlich. Ona kocht und Petra hilft ihr. Sie zeigt uns, wie Nudeln selbst hergestellt werden. Mehl und Wasser wird zu einem Teig geknetet, dünn ausgerollt, an der Luft angetrocknet und mit Öl bestrichen, dann in dünne Scheiben geschnitten und in Wasser gekocht. Wir haben vom vor drei Tagen gekauften Fleisch noch die Knochen über. Diese werden in Wasser gekocht und dann wird dass Fleisch abgepult. Muujgii macht sogar vor dem Knochenmark nicht halt. Es ist aus seiner Sicht halt das Beste.
Muujgii ist seit Tagen mit dem Essen unzufrieden und meint, dass Ona so nie einen mongolischen Mann finden wird. Wir können nicht einschätzen, ob er das ganz wirklich erst meint.

Zum Sonnenuntergang geht’s noch mal zum Kliff. Ich will unbedingt ein Foto mit dem feuerroten Kliff im Sonnenuntergang.