UNSERE REISE

Informationen zur Reise
Die Reiseroute

Die Stationen unserer Reise:
Ulaan Baatar
Kloster Amarbajasgalant
1. Tag Vulkan Uran Togoo
2. Tag Vulkan Uran Togoo
1. Tag Ogji Nuur See
2. Tag Ogji Nuur See
Kloster Erdene Zuu
Heiße Quelle von Tsenkher
Tuvkhun Kloster
Orkhon Wasserfall
In der Steppe
Klosterruine Ongij
Rotes Kliff von Bayanzag
Sanddüne Khongoryn Els
1. Tag Geierschlucht
2. Tag Geierschlucht
Weiße Stupa
Große Erdmuttersteine
1. Tag Ulaan Baatar
2. Tag Ulaan Baatar

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REISEBERICHT MONGOLEI
Tag 15 - Fr 24.06.2011 - Fahrt zur Geierschlucht (Yolyn-Am-Schlucht)

Wir müssen wieder sehr früh aufstehen. Es soll 155 km durch die Wüste in Richtung Geierschlucht (Yolyn-Am-Schlucht) gehen. Wir besuchen eine Kamelzüchterfamilie. Eigentlich sind hier die Übernahme der Kamele und der Ritt in die Geierschlucht geplant. Leider ist der Kamelzüchter von unserer Ankunft nicht informiert worden und trotz Suchens sind die Kamele in der Wüste nicht auffindbar. Damit fällt der Kamelritt leider aus und wir finden dies wirklich schade.

Also fahren wir nach einem Mittagpicknick mit dem Jeep weiter Richtung Geierschlucht und suchen uns einen guten Zeltplatz. Es ist schwierig einen geeigneten Zeltplatz zu finden, da die Geierschlucht ein Naturschutzgebiet ist und Zelten nicht erlaubt ist.
Muujgii sucht eine kleine grüne Wiese an einer Steilwand neben einem Fluss und dem Fahrweg durch die Schlucht aus. Die umher liegenden Felsbrocken scheinen ihn nicht zu irritieren. Er würde ohnehin wie immer in seinem Auto auf der Rückbank schlafen. Mir jedoch ist es an diesem Ort nicht wohl und so müssen wir weiter suchen.

Kilometer später finden wir einen guten Platz, die Zelte werden aufgebaut, Ona kocht und Muujgii baut wieder die Hinterachse aus. Diesmal zerlegt er sie komplett und tauscht zwei Zahnräder aus. Zum Essen hat er keine Zeit.

Ona, Petra und ich besteigen wieder den höchsten Berg und genießen die Aussicht.

Als wir von unserem Ausflug zurück kommen, ist die Hinterachse wieder zusammengebaut und unter den Jeep geschraubt. Nach den letzten Aufräumarbeiten hören wir den ersten Donner und dann bricht der starke Regen los. Sturm und Regen begleiteten uns die ganze Nacht. Wir bekommen Angst, dass unser Zelt wegfliegt oder wir im überfluteten Zelt aufwachen. Aber das Zelt bleibt stehen und bleibt innen trocken. Ich hätte meinen Fotorücksack nicht in einen blauen Müllsack zum Schutz vor Wasser einpacken brauchen.